Skalierung im Onlinebusiness mit Onlinekursen

Wachstum durch Skalierung: Wie du dein Business mit Onlinekursen smart skalierst

Gerade im Onlinebusiness wird häufig von Skalierung gesprochen. Doch was bedeutet es überhaupt, sein Business zu skalieren und wie helfen dir Onlinekurse dabei?

Was Skalieren bedeutet

Skalierung bedeutet im Onlinebusiness, dass Aufwand und Ergebnis unabhängig voneinander zu sehen sind. So hast du beispielsweise bei der Erstellung eines Onlinekurses immer den gleichen Aufwand – egal ob du eine(n) TeilnehmerIn hast oder ob 10, 100 oder sogar 1.000 TeilnehmerInnen deinen Kurs durchlaufen.

Das heißt, du erstellst deinen Kurs nur ein einziges Mal und kannst ihn dann beliebig oft verkaufen und so natürlich auch beliebig hohe Umsätze generieren.

Der Unterschied zu Gruppenprogrammen oder der 1:1 Zusammenarbeit

Anders ist es bei einem Live-Gruppenprogramm oder bei der Zusammenarbeit im 1:1. Dort wirst du als Person immer gebraucht und tauschst so deine Zeit gegen Geld. Der Unterschied ist nur, dass du bei einem Live-Gruppenprogramm mehr Menschen gleichzeitig helfen kannst. Deine Anwesenheit ist beides Mal erforderlich. 

Mit Onlinekursen hast du die Möglichkeit, deinen Umsatz von deiner Zeit zu entkoppeln.

Denke daran: Deine Zeit ist wertvoll und auch dein Tag hat nur 24 Stunden. Um deine Umsätze im 1:1 zu erhöhen, hast du nur die Möglichkeit deine Preise immer weiter anzuheben.

Skalierung durch Automatisierung

Die Skalierung im Onlinebusiness steht im direkten Zusammenhang mit der Automatisierung. Je mehr du etwas automatisieren, und es somit unabhängig von dir und deiner Arbeitszeit machen kannst, desto skalierbarer ist es.

Du hast bei der Skalierung zwei Möglichkeiten:

Möglichkeit 1) Die Skalierung von einzelnen Lernelementen

Möglichkeit 2) Die Skalierung von ganzen Programmen

Die Skalierung von einzelnen Lernelementen

Video / Audio / Worksheet

Ein skalierbares Lernelement ist beispielsweise ein aufgenommenes Video, eine aufgenommene Audio-Datei oder ein erstelltes Worksheet (Arbeitsblatt). Diese Elemente erstellst du einmal und sie können unendlich oft genutzt werden. 

Workbook / E-Book

So kannst du selbst bei deinen 1:1 KlientInnen Teile der Zusammenarbeit skalieren: Erstelle ein Workbook oder ein E-Book, was von allen KlientInnen gleichermaßen genutzt werden kann und fülle es mit relevanten Inhalten. 

Der Unterschied zwischen beidem ist, dass ein E-Book größtenteils Wissen enthält, während beim Workbook der Fokus auf der Umsetzung liegt, also größtenteils Übungen enthalten sind.

Dieses E-Book oder Workbook kannst du so an jede neue KlientIn vor oder während eurer Zusammenarbeit per Mail versenden. Du kannst es natürlich auch (vollautomatisiert) einzeln verkaufen.

Die Skalierung von ganzen Programmen

Lernplattform

Unabhängig davon, ob du im 1:1 mit deinen KlientInnen zusammenarbeitest oder im Gruppenprogramm: Eine gute Möglichkeit zu skalieren ist das Erstellen einer Lernplattform. 

Hier kannst du einmal erstellte Inhalte hinterlegen und natürlich laufend aktualisieren und ergänzen. Du gibst deinen KundInnen einmal den Zugang zur Lernplattform und sie haben darüber Zugriff auf all deine Inhalte und können das nutzen, was für sie gerade relevant ist.

Onlinekurs

Eine weitere Möglichkeit ist natürlich der Selbstlern-Onlinekurs. Ein Onlinekurs ist wirklich komplett skalierbar und automatisierbar. Selbst das Verkaufen des Onlinekurses kann automatisiert werden. 

Hier siehst du auf einen Blick, was skalierbare Lernprogramme sind und wie gut sich welches Format mit welchem Aufwand bei der Durchführung skalieren lässt:

Lernplattform vs. Onlinekurs – wo liegen die Unterschiede?

Ergänzende Lernplattform

Zum einen gibt es die ergänzende Lernplattform. Das kann beispielsweise eine Ergänzung zum 1:1 sein oder zu einem Live-Gruppenprogramm. Der Fokus liegt auf dem 1:1 oder dem Live-Programm, aber es werden noch einmal zusätzliche Lerninhalte bereitgestellt. So können sich die TeilnehmerInnen bei Bedarf selbst weiteren Input oder die Informationen holen, die sie gerade benötigen.

Onlinekurs 

Zum anderen gibt es den (Selbstlern-)Onlinekurs. Bei einem Onlinekurs ist der Fokus ein anderer. Hier liegt das Hauptaugenmerk auf der Vermittlung von Lerninhalten im Selbststudium. Man kann natürlich Live-Elemente einbauen, diese dienen aber eher der Ergänzung und Vertiefung. So können z.B. Q&A-Calls angeboten werden oder Austauschrunden für die Vernetzung der TeilnehmerInnen untereinander.

Bei einem Onlinekurs gibt es verschiedene Formate, die du anbieten kannst: Zum Beispiel einen textbasierten Kurs, einen Videokurs, einen Audiokurs oder eine Mischung der verschiedenen Medien.

Smart skalieren – so geht’s in 3 Schritten!

Gleich zu Beginn einen kompletten Onlinekurs zu konzipieren und zu erstellen, ist sehr aufwändig und zeitintensiv. Daher empfehle ich dir in diesen 3 Schritten vorzugehen:

Schritt 1: Einzelne begleitende Inhalte

Um mit dem Skalieren zu starten und das vor allem smart und möglichst einfach, nutzt du am besten zuerst einzelne begleitende Inhalte. Erstelle für deine 1:1 KlientInnen zum Beispiel ein Worksheet und schicke es ihnen via Mail zu. 

Achte darauf, dass du es wirklich so erstellst, dass alle KlientInnen es nutzen können. Passe es nicht für jeden neuen KundIn individuell und immer wieder neu an, denn das kostet unglaublich viel Zeit. Außerdem du kannst du individuelle Inhalte später nicht zum Skalieren nutzen.

Es macht auch Sinn, den Ablauf deines 1:1 zumindest einigermaßen zu standardisieren. Indem du etwa einen idealen Ablaufplan erstellst, den du bei Bedarf anpassen kannst, der aber die Grundlage für dein Angebot bietet. Das hilft dir für die späteren Schritte.

Schritt 2: Ergänzende Lernplattform

Jetzt kannst du nach und nach weitere Inhalte, wie Worksheets / Workbooks, Videos oder Audios erstellen. Achte auch hier darauf, dass du Videos und Audios so aufnimmst, dass sie universell genutzt werden können. 

Ergänzung zum 1:1

Die gesammelten Inhalte kannst du nun deinen KlientInnen ergänzend zu eurer 1:1 Zusammenarbeit zur Verfügung stellen. Das muss zum Start auch keine umfangreiche Lernplattform sein. Eine Cloud wie Google Drive reicht zu Beginn völlig aus. Deine Videos kannst du alternativ auch bei einem Videohoster wie Vimeo oder YouTube speichern. 

Schaue während der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen KundInnen, welche Inhalte gerade wirklich Mehrwert liefern und frage zwischendurch gerne nach Feedback. So kann deine Sammlung an Inhalten entspannt wachsen und sich nach den Bedürfnissen deiner KundInnen ausrichten.

Je mehr Inhalte es werden, desto eher ist es sinnvoll, sie strukturiert in einer professionellen Lernplattform abzulegen. So ist alles an einem Ort und lässt sich leichter wiederfinden.

Ergänzung zum Live-Gruppenprogramm

Die ergänzende Lernplattform kannst du natürlich auch für ein Live-Gruppenprogramm nutzen, was ich dir auch sehr empfehlen würde. So kannst du deinen Prozess live mit einer Gruppe testen. Du bekommst wertvolle Hinweise, was die TeilnehmerInnen für ihre Zielerreichung benötigen, wenn du nicht so nah dran wie im 1:1 bist. 

Außerdem sammelst du weitere Erfahrung im Verkaufen deines Programmes. Du bereitest vieles vor, was du später leicht angepasst auch für deinen (Selbstlern-)Onlinekurs nutzen kannst, wie die Salespage, E-Mail-Sequenzen und Werbung.

Schritt 3: (Selbstlern-)Onlinekurs

Mit deiner bislang gesammelten Erfahrung und den Inhalten aus der ergänzenden Lernplattform kannst du nun sehr gut einen Onlinekurs entwickeln. 

Das hat den Vorteil, dass du bereits viele Bausteine für deinen Kurs erstellt hast. Außerdem hast du in Schritt 1 und Schritt 2 wichtiges Feedback gesammelt, was du nun in den Selbstlern-Onlinekurs einfließen lassen kannst.

Für den Kurs empfehle ich auf jeden Fall eine professionelle Kursplattform. Je nachdem wie deine Lernplattform aufgebaut ist, kannst du vieles für den Onlinekurs übernehmen und musst ggf. gar nicht viel ergänzen. 

Durch den Weg der smarten Skalierung kannst du deine Inhalte entspannt nach und nach erstellen. Du hast weniger Arbeit, wenn du den Schritt zum eigenen Onlinekurs gehen möchtest und hast vorher viel Erfahrung gesammelt.

Natürlich kannst du die ergänzende Lernplattform auch weglassen, dann kommt bei der Erstellung deines Kurses allerdings sehr viel mehr Arbeit auf einmal auf dich zu.

Wie mein Weg in Richtung Skalierung aussieht

Ich habe es in meinem Business genau so gemacht, wie ich es oben beschrieben habe.

Am Anfang habe ich mit jedem Kunden ganz individuell im 1:1 gearbeitet, ohne ergänzende Materialien.

Dann habe ich nach und nach Worksheets, Anleitungen und Checklisten erstellt, die ich meinen KundInnen geschickt habe. Gleichzeitig habe ich meine 1:1 Zusammenarbeit mehr in ein Programm mit einem festen Ablauf umgewandelt, das ich flexibel anpassen kann. So habe ich eine Orientierung und stelle sicher, dass alle Themen abgedeckt werden.

Als ich genügend Inhalte zusammen hatte, habe ich eine ergänzende Lernplattform erstellt, die nach und nach wächst. Als Webdesignerin habe ich diese mit DigiMember direkt auf meiner eigenen Website eingebunden. Mittlerweile sind auch Workbooks, sowie Video-Tutorials und Vorlagen mit dazu gekommen, von denen meine KundInnen profitieren. Sobald ich merke, dass einE KundIn weitere Unterstützung braucht, ergänze ich dies.

Als nächsten Schritt nutze ich die bereits erstellten Inhalte, um einzelne Minikurse daraus zu erstellen. An diesem Punkt stehe ich gerade und mein erster Minikurs zum Thema Kursplattform aussuchen nimmt langsam Form an.

Wie ich dich auf deinem Weg unterstützen kann

Ich berate dich gerne, sobald es bei dir in Richtung (ergänzende) Lernplattform oder Onlinekurs geht und unterstütze dich auch bei der technischen Umsetzung.

Wenn du eine Lernplattform einrichten möchtest, dazu aber noch Fragen hast, buche gerne meinen Kurs-Support oder lass uns in einem Kennenlerngespräch besprechen, wie ich dich am besten unterstützen kann.

Wenn du einen eigenen Onlinekurs erstellen möchtest und dabei Unterstützung suchst, hast du die Möglichkeit aus 3 Paketen auszuwählen. Schau gerne in meine Angebote oder buche direkt ein Kennenlerngespräch!

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Ich bin Lena,

Onlinekurs-Expertin für Unternehmerinnen, die ihr Wissen in einem Onlinekurs weitergeben möchten.

Mit meinem Know-how als Wirtschaftspsychologin und meiner Erfahrung als Personalentwicklerin für über 1.700 Mitarbeiter unterstütze ich dich dabei, deinen eigenen Onlinekurs zu erstellen.

Ich verbringe gerne Zeit draußen in der Natur – mit meinem Pferd oder unseren beiden Hunden. Außerdem liebe ich es, neue Orte mit dem Campervan oder Rucksack zu entdecken!